Scheppacher Forst - einst ein Landschaftsschutzgebiet - bald ein ineffizienter Windpark ??!!!!

12 gute Gründe gegen den Windpark ...

 

Es geht hier nicht um Windenergie im Allgemeinen sondern um die Sinnhaftigkeit von Windkraftanlagen an diesem Standort.  Wir hätten einen Windpark akzeptiert (auch vor unserer Haustüre!!), deshalb hat sich die Bürgerinitiative nicht gegründet, als Pläne zu einem Windpark hier im Scheppacher Forst entstanden (vor mehreren Jahren), sondern zu einem Zeitpunkt als öffentlich wurde unter welchen Voraussetzungen (nämlich viel zu wenig Wind/ Versuch, die Öffentlichkeit bewusst auszuschließen/...) hier einer der größten Windparks in Bayern entstehen soll!

 

 

Unsere online-Petition ist freigeschaltet!! Hier kommen Sie zur online-Petition und hier können Sie eine Unterschriftenliste in Papier-Form herunterladen, die Sie uns einfach zuschicken oder selber bei openpetition hochladen können.)

Wer sind wir?

Diese Seite wurde von der Bürgerinitiative "Gegen den Windpark im Scheppacher Forst" auf den Weg gebracht. Wir sind z.Zt. im Kern etwa 50 Bürger  aus den Orten Gabelbachergreut, Vallried, Freihalden, Gabelbach, Roßhaupten und Glöttweng. Wir haben uns zusammengeschlossen, weil wir uns kaum bis gar nicht über den Umfang des Eingriffs in unsere Natur, über die Folgen und vor allem die geringe Effektivität dieser Anlage informiert fühlten und die Öffentlichkeit informieren wollen. Helfen Sie mit!

 

Um welches Gebiet geht es?

Im Waldstück "Scheppacher Forst" zwischen Jettingen-Scheppach im Westen, Freihalden, Gabelbachergreut und Gabelbach im Süden, Wollbach, Friedensdorf und Vallried im Osten und Landensberg, Glöttweng und Roßhaupten im Norden sollen nach Wunsch der Firma Vento Ludens 14 Windkraftanlagen von jeweils 200 Metern Höhe gebaut werden.

Der dargestellte Abstand ist zu den geplanten Vorrangflächen angegeben. Zu sehen sein werden die Windräder nach Aussage des Regionalverbandes Donau- Iller von den Alpen aus!

WINDENERGIE IST OK UND WIR WÜRDEN DAS AUCH VOR UNSERER HAUSTÜR MIT ALL DEN NEGATIVEN FOLGEN AKZEPTIEREN, ABER: (auch in Liedform für "Lesefaule" ;-))

 

 

- Hier geht nicht genug Wind! Die sogenannte "Windhöffigkeit" (=Windgeschwindigkeit) liegt in dem betroffenen Gebiet nur zwischen 3,6 m/s und maximal 5, 75 m/s ( Energie-Atlas der Bayerischen Staatsregierung bzw. TÜV Süd). Dies ist ein so niedriger Bereich, dass das Gebiet selbst laut Regionalverband Donau-Iller nur als "voraussichtlich bedingt geeignet"  für Windkraft anzusehen ist - ein wirtschaftlicher Betrief ist unter diesen Voraussetzungen nicht anzunehmen.  (siehe dazu "Steckbrief" und FAQ und Seite 6, Erläuterungsbericht des Regionalverbands Donau-Iller). Damit subventionieren (EEG Vergütung) wir alle Strom von einem Standort, der nicht etwa gewählt wurde, weil hier so viel Wind geht, sondern nur weil dieses Gebiet sowieso schon vorbelastet ist. (Die Tatsache, dass es hier schon eine Autobahn gibt wird tatsächlich als Begründung angeführt, dieses Gebiet trotz des fehlenden Windes als  Vorranggebiet auszuweisen -  die Überlegung ist, dass es hier schon egal ist, wenn die Landschaft durch einen Windpark komplett verschandelt wird. (siehe dazu Erläuterungsbericht des Regionalverbands Donau-Iller).

Warum baut man Windanlagen nicht dort, wo wirklich Wind geht?

 
- Wie kann es sein, dass der Denkmalschutz mehr zählt, als der Schutz von Menschen ? (Zur Kirche Allerheiligen werden 2500 Meter Abstand gehalten, weil der Blick nicht gestört werden soll. Die Abstände zu den Häusern beträgen nur 1200 Meter zum Beginn des Gebiets des Windparks/etwa 1400 Meter zum ersten Windrad. Um die Kirche kümmert sich der Denkmalschutz - wer kümmert sich um die Menschen?) Diese Frage stellen wir vor allem vor dem Hintergrund, dass neurologische Reaktionen (das Gleichgewichtsorgan ist empfindlicher als Hörorgan) bei Langzeitbelastung von Infraschall deutlich, medizisch erfassbare Wirkungen haben. (Brief des Ärzteforums "Emissionsschutz an Horst Seehofer vom 2.2.2014)

 

- Für die Menschen, die hier leben, spricht selbst der Regionalverband Donau-Iller von einem "sehr hohen Konflikt" ("Steckbrief" des Regionalverbands Donau-Iller). Wir werden (zusätzlich zur Bahnlinie, die die Orte Gabelbachergreut und Freihalden betrifft) noch mit einem deutlich höheren Lärmpegel durch die Autobahn belastet werden, da der Lärm künftig nicht mehr durch ausreichend Wald gedämpft werden kann. Zudem werden die Immobilienpreise (mehr Infos zum Wertverlust von Immobilien hier) aller anliegenden Ortschaften deutlich sinken und eine Vergrößerung der Ortschaften durch Neubaugebiete wird wohl ausgeschlossen sein, wenn man statt Bäumen nur noch Windräder sieht. Denn wer wird dann noch zu uns aufs Land ziehen?

 

-Dafür werden etwa 8,4 Hektar Wald abgeholzt. Insgesamt ist eine Fläche von 275 ha für dieses "Projekt" vorgesehen. ("Steckbrief" des Regionalverbands Donau-Iller). Dazu kommen breite Zufahrtswege. Zudem sind uns keine Ausgleichsflächen bekannt! (siehe dazu Angaben der Firma Vento Ludens, die hier trotzdem bauen will)

 

- Das einzige Gut, das wir hier auf dem Land haben ist die Natur. Diese Natur, die Teil des Naturparks Augsburg Westliche Wälder ist und bis vor Kurzem Landschaftsschutzgebiet war*, wird entstellt: Die 200m hohen Windkraftanlagen überragen das Ulmer Münster um 39 Meter und erfordern tonnenschwere Fundamente. (Sehen Sie hier einen Film von 3sat, der zeigt, wie der Bau von riesigen Windkraftanlagen verläuft.) Das Betreten unseres jetztigen Naherholungsgebiets wird z.B. wegen der Gefahr durch Eiswurf verboten sein!

*Das betroffene Gebiet wurde (einfach) aus dem Landschaftsschutzgebiet entnommen, so dass man  an einem Standort, wo extra eine Grünbrücke für die Tiere gebaut wird, künftig einen Industriepark sehen wird - die Grünbrücke könnte man sich dann wohl sparen.

 

- Wenn doch einmal viel Wind oder gar ein Sturm sein sollte und die Anlagen abgeschaltet werden müssen, weil das Netz überlastet ist o.ä. dann zahlen Sie und wir übrigens trotzdem dafür! (Der Betreiber bekommt Ausgleichszahlungen und muss auch noch weniger Wartungsarbeiten durchführen!) .

 

- Dazu kommt, dass die gewonnene Energie dem momentanen Stand der Technik nach überhaupt nicht ausreichend gespeichert werden kann. Gewonnener Strom wird also teilweise einfach weggeworfen. (Sehen Sie zu diesen Aussagen den Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts, vom 16. Dezember 2013: "Energiewende ins Nichts"). Der hier geplante Windpark ist also kaum rentabel. Weshalb soll er dann gebaut werden? Wer verdient daran?

 


Presseberichte und aktuelle Aktionen finden Sie oben unter der Rubrik Aktuelles.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte --

Wie diese Windräder in unserer Natur aussehen könnten finden Sie unter Bilder.

 

 

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* Unterschreiben Sie unsere Petition gegen den Windpark im Scheppacher Forst, bei dem die Zerstörung der Natur in keinem Verhältnis zum Nutzen steht.

 

* Treten Sie unsere Bürgerinitative und/ oder beteiligen Sie sich an unserer Unterschriftenaktion, indem Sie uns per Email kontaktieren (Siehe oben unter der Rubrik Kontakt.)

 

 

Diese Seite wurde zuletzt am 14.11.2014 um 7:45Uhr bearbeitet:

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